Comboni Lainmissionare

190. Jubiläum der Geburt des Hl. Daniel Comboni

Daniel Comboni

«Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! (Lk 12,49)

Das Feuer am Leben erhalten

Daniel Comboni

Einführung . Die Feier des 190. Geburtstages von Daniel Comboni (Limone sul Garda, 15. März 1831) und seines 140. Todestages (Khartum, 10. Oktober 1881) lädt uns ein, unseren charismatischen Gedenktag festlich zu begehen und den Geist anzurufen, der sein Leben von der Geburt bis zum Tod erleuchtet hat. Seine Seligsprechung (17. März 1996) vor 25 Jahren war ein charismatisches Geschenk für die ganze Comboni-Familie. Aus jenem Anlass[1] haben die Generalräte eine gemeinsame Botschaft und einen gemeinsamen Brief veröffentlicht. Darin ermutigten sie die Mitglieder unserer Missionsfamilie, mit Freude und geistlichem Blick auf unseren Vater zu schauen und uns von ihm zu einem fruchtbaren Missionsdienst inspirieren zu lassen. Mit der Heiligsprechung nahm ihn die Kirche in das Verzeichnis der Heiligen auf, erkannte die Gültigkeit und Bedeutung seines Missionscharismas an und empfahl ihn als Modell christlichen Lebens und der Mission, als Beispiel und Paradigma eines umfassenden missionarischen Einsatzes, das Kontinente und unterschiedliche Völker in Begeisterung für Gott und die Menschheit vereint. Auch zu jenem Anlass richteten die Generalräte eine Botschaft[2] und einen Brief[3] an uns und luden uns ein, zum heiligen Daniel Comboni als Zeugen und Lehrer der Heiligkeit und der Mission aufzuschauen, zu der wir berufen sind und die wir erfüllen. Der heutige Brief ist Teil dieser Erinnerungsreihe und der Aktualität des charismatischen Geschenks, das dem heiligen Daniel und in ihm uns allen anvertraut wurde: ein Geschenk Gottes, das jede Comboni-Generation wiederzubeleben versucht.

Betrachten wir unsere Wurzeln. Das Gedächtnis der Geburt des Hl. Daniel Comboni lädt uns ein, vor allem seine familiären, kirchlichen und gesellschaftlichen Wurzeln zu betrachten, die ihn so sehr prägten und zu denen er immer wieder „zurückkehrte.“[4] Er wurde in schwierige Zeiten hineingeboren. Seine Eltern waren als Migranten nach Limone gekommen, um dort Arbeit zu suchen. Sein Vater Luigi Comboni war im Alter von 15 Jahren im Dezember 1818 von Bogliaco nach Limone gezogen. Die Mutter, Domenica Pace, wurde in Limone (31. März 1801) geboren, aber ihre Familie stammte aus dem Bergdorf Magasa. Luigi und Domenica heirateten am 21. Juli 1826 in der Kirche San Benedetto und hatten laut Taufregister sechs Kinder; dazu zwei tote Zwillinge  die nicht getauft werden konnten.[5]

„Daniel Comboni wuchs mit seinen Eltern im bescheidenen Haus von Tesöl auf und erlebte die Freuden und Sorgen der Familie. Von seinen Brüdern überlebten nur Vigilio (1827-1848) und Marianna (1832-1836).”[6] Er liebte und schätzte seine Mutter und seinen Vater sehr. Seine Mutter starb am 14. Juli 1858 während seiner ersten Afrikareise. Mit seinem Vater Luigi führte Daniel einen “umfangreichen Briefverkehr”, in dem er die Frömmigkeit und den Einfluss der Eltern auf sein Leben und seine missionarische Berufung hervorhob. In diesen Briefen finden sich die menschlichen und christlichen Elemente, die den „Humus“ bildeten, „auf dem die Berufung und die Mission des Hl. Daniel gediehen (die Erinnerung an die Schönheit des Sees und der Berge, die Begeisterung für den Glauben und das christliche Leben, die Verehrung des Kreuzes, die Betrachtung der Liebe und des durchbohrten Herzens, die Leidenschaft für Gott und die Bedürftigsten): „Nur Mut, lieber Vater, mein Herz ist immer bei Euch, jeden Tag spreche ich mit Euch, ich bin bei Euren Sorgen und ich habe einen Vorgeschmack der Freuden, die Gott im Himmel für Euch bereithält. Also Mut. Möge Gott der Mittelpunkt unserer Verbindung sein, möge er unsere Unternehmen und unsere Geschicke leiten, und freuen wir uns, dass wir es mit einem guten Herrn zu tun haben, mit einem treuen Freund, mit einem liebevollen Vater.”[7] Die Gedenkfeier seines 190. Geburtstages bietet uns eine neue Gelegenheit, mit ihm, seiner Familie und seinen kirchlichen Wurzeln vertrauter zu werden, und auf diesem geistlichen Hintergrund das Bewusstsein für unsere eigenen Wurzeln zu stärken, das unserer Persönlichkeit und der spirituellen Fruchtbarkeit unseres Missionslebens Stabilität gewährleistet. Und diese Feier gibt uns, als Comboni-Familie, zusätzlich die Gelegenheit, uns in die Rolle von Limone zu vertiefen und die Zusammenarbeit fortzuführen, die am Geburtsort des Hl. Daniel Comboni begonnen wurde.

Loyalität inmitten von Widrigkeiten . Die Gedächtnisfeier anlässlich des 140. Todestages von Daniel Comboni lädt uns ein, sein Leben vom höchsten Akt der Selbsthingabe für die Erneuerung Afrikas aus zu betrachten. In den Briefen, die er während der letzten Monate seines Lebens geschriebenen hatte, erscheint er als ein von Schwierigkeiten umgebener aber als fest im Glauben verankerter Missionar: Hungersnot, Seuchen, Trockenheit, unzureichende materielle Mittel, die missionarischen Initiativen weiterzuführen, Krankheit und Tod seiner Missionare … In seinen Worten sind das „trostlose Zeiten“, in denen „es so viel Not zu lindern gibt.”[8]

Inmitten dieser Schwierigkeiten steht Comboni fest im Glauben an Gott und in der missionarischen Vision verankert, die sein Leben immer inspiriert und aufrechterhalten haben. „Ich freue mich über das Kreuz, das Triumph und ewiges Leben erzeugt, wenn es bereitwillig aus Liebe zu Gott getragen wird”: diese Worte[9] enthalten, in einem entscheidenden Moment, den Gemütszustand seines ganzen Lebens. Diese Rückkehr zum Fuß des Kreuzes, zur Betrachtung des durchbohrten Herzens, in dem alles begonnen hatte, erfüllt die Zeit seiner Rückkehr zum Vater mit Licht und Zuversicht. Sie ist der Ursprung seines Vertrauens und des Mutes für die Gegenwart und besonders für die Zukunft”[10], das Comboni seinen Missionaren im Moment des Abschieds einflößt:[11] „Ich sterbe, aber das Werk wird nicht sterben!“

Die beiden Gedenktage, die wir dieses Jahr begehen, umreißen einen Lebensweg, in dem die Kraft des Geistes im Leben des heiligen Daniel Gestalt annimmt und ein kleines Stück „von der grenzenlosen Liebe” Gottes wahrnehmbar und lebendig werden lässt;[12] er lässt sich von der Liebe, die er betrachtet, „umgestalten“ und richtet seinen Blick auf den gekreuzigten Jesus. Der Hl. Daniel hinterlässt uns ein Zeugnis, das in unserer heutigen Zeit Leben hervorbringt.

Zwischen Geburt und Tod. Wir feiern diese Gedenktage des Hl. Daniel Comboni nach dem Corona-Pandemie Jahr 2020. Das neue Jahr 2021 begann auf der ganzen Welt immer noch unter dem Zeichen der Unsicherheit und der Gesundheits- und Wirtschaftskrise. Die Comboni-Familie leidet unter den Folgen dieser Situation: Wir haben Missionare und Missionarinnen verloren, die uns durch jahrelange Missionsarbeit mit ihrem Zeugnis bereichert haben und auf ein ruhiges Altersdasein hofften;[13] der Ablauf unserer Arbeiten ist zum Stillstand gekommen und unsere Pläne und Projekte sind unterbrochen worden. Reisebeschränkungen haben uns auf die Probe gestellt und unsere Kreativität herausgefordert, um den Armen und Geringsten nahe zu sein, die am meisten unter den Folgen der Pandemie leiden; wir sehen keinen Weg und keinen Zeitpunkt und teilen das Gefühl der Verwirrung und des Verlustes, das viele unserer Brüder und Schwestern überwältigt.

Wenn wir unseren Blick auf Daniel Comboni richten, sehen wir, in der Spannweite seines Lebens und seiner missionarischen Berufung, zwischen Geburt und Tod, wie er in der Zeit der Krise und der Unsicherheit die Bewegungen des Geistes zu erkennen und auf sie zu warten vermochte; seine Pläne zu überprüfen und seinen Missionseinsatz zu erneuern; das Kreuz und die Schwierigkeiten zu umarmen; in ihnen das Zeichen der liebenden Gegenwart Gottes und seines geheimnisvollen Handelns zu entdecken; eine göttliche Stunde mit der Verheißung neuen Lebens. In allen diesen Situationen lässt er sich von der Liebe Gottes für Afrika verlocken und macht sich nichts daraus, zu einer kleinen Gruppe zu gehören; er hält durch, träumt, nimmt Risiken auf sich und opfert sein Leben auf, ohne die Mühen zu scheuen. Von ihm lernen wir Haltungen, die wir brauchen, um unsere Zeit heute, so unsicher sie auch ist, als eine gottgegebene Zeit zu leben: Geduld und Treue zur missionarischen Berufung; die Fähigkeit, sich mit Einfallsreichtum einzubringen; den Menschen und Gott immer in den Mittelpunkt zu stellen; Gemeinschaftssinn (Zönakel zu sein), der uns zusammenhält, unsere charismatische Identität und unsere missionarische Berufung in der heutigen Kirche stärkt.

Daniel Comboni gibt uns den Rat, uns wegen der Last der Covid-19 Pandemie und der negativen Auswirkung der physischen Distanz nicht abzukapseln; Konkurrenz und Konflikte zu überwinden; den Geist  der Zusammenarbeit zwischen Laien, Schwestern, Brüdern, Priestern zu erneuern; das Gemeinschaftsgefühl und das geschwisterliche Miteinander zu stärken, was Comboni seinen Missionaren empfohlen hatte; die Hoffnung auch in der Dunkelheit zu bewahren und die Macht der Widerstandsfähigkeit und der Fürsorge neu zu entdecken;  die laufenden Veränderungen zu akzeptieren und dort Chancen zu entdecken, wo andere Misserfolge sehen; Geburt und Tod als Durchgangstüren anzunehmen, als Herausforderungen zur Kreativität und als Gelegenheit, sich gegenseitig zu stützen; Verluste (von Leben, Arbeitsplätzen, Gesundheit und wirtschaftlicher Sicherheit…) als Chance zu betrachten, uns zu bekehren und gegenseitig zu unterstützen und Einzelpersonen, Familien und Gemeinschaften beizustehen. In der Pandemie haben wir zusammengehalten, Informationen ausgetauscht und Prozesse wie das Forum über das Dienstamt in die Wege geleitet, das über Zoom durchgeführt wurde. Die gegenwärtige Lage drängt uns, nach neuen Wegen zu suchen, um als Comboni-Familie zusammenzuhalten, schwierige Momente und Veränderungen gemeinsam zu bewältigen und die Prozesse der Zusammenarbeit fortzusetzen.[14]

Das Zeugnis des Hl. Daniel Comboni hilft uns zu verstehen, dass das, was wir gerade erleben, in der unmittelbaren Zukunft nicht einfach eine Rückkehr zu Altbekanntem sein wird. Er weist auf Kriterien hin, die uns helfen, die uns wichtigen Werte zu eigen zu machen: wie Freundschaft und Liebe zur Familie und zu Freunden; das Interesse am gemeinsamen Schicksal der Menschheit, das durch die Pandemie und die Umweltkatastrophen bedroht wird; der Einsatz bei den sozialen Veränderungen (vom Klimawandel bis zur Pflege des gemeinsamen Hauses und der Gesundheit eines jeden Menschen …), indem wir mit Kreativität unseren Beitrag leisten, auf Überflüssiges verzichten und Solidarität fördern.

Diese Haltungen wurzeln im Glauben, in einer starken „Gottesbeziehung“ und einem „großen Einsatz für seine Herrlichkeit und das Wohl der Menschen“, vor allem der Armen und Ausgegrenzten, die der Hl. Daniel Comboni als Heilmittel empfiehlt, um dem Stress der Pandemie und der Unsicherheit unserer Zeiten entgegenzuwirken. Er inspiriert uns, die Welt und die täglichen Ereignisse im Glauben zu betrachten[15] und betont, dass der Missionar/Missionarin, der/die diesen Blick nicht hätte, sich in einer Art Leere und unerträglicher Isolation befinden würde.[16] Es zeigt uns den Weg der treuen Nachfolge: „… fest auf Jesus Christus schauen, ihn innig lieben und sich bemühen, immer besser zu verstehen, was ein am Kreuz für das Heil der Menschen gestorbener Gott zu bedeuten hat… .“[17] Comboni spricht von „einem Licht, das ihm von oben kommt“, das aus dem durchbohrten Herzen hervorgegangen ist und das der Missionar/die Missionarin am Fuß des Kreuzes auffängt, um es als Feuer, das den eigenen Einsatz nährt, für die Erneuerung der Menschen und die Umgestaltung der Gesellschaften, in denen er lebt, überallhin zu tragen.[18]

Dieses Feuer am Leben erhalten. Das Gedächtnis von Geburt und Tod des Hl. Daniele Comboni erinnert uns daran, dass die größte Herausforderung, die wir gerade erleben, genau diese ist: das Feuer am Leben zu erhalten, diesen göttlichen Funken in unseren Herzen und „die Schönheit der geistigen Vaterschaft des heiligen Daniel zu spüren, dessen Herz brannte und (…) der es verstand, das Feuer des Evangeliums jenseits der Grenzen trotz Unverständnisse und kleinlicher Visionen, prophetisch zu entzünden (…), und eine innovative missionarische Vision zu verwirklichen.“ Die Treue zu Daniel Comboni zeigt sich darin, „dass wir auf dem von ihm begonnen Weg bleiben“ und „an die Kraft des Feuers des Geistes glauben (…), der auf uns herabkommt, um uns zu mutigen Stammgästen der Zukunft werden zu lassen.“[19]

Generalräte der SMC, MSC und MCCJ und des Internationalen Komitees der CLM



[1] Schreiben vom 23. Februar 1996 zum Tag der Versöhnung. Die Nachricht ” Blick auf den Felsen, aus dem wir gehauen wurden ” stammt vom 6. April 1995.

[2]Geschenk, das empfangen und vertieft werden soll ” vom 15. März 2003.

[3]Daniel Comboni, Zeuge der Heiligkeit und Meister der Mission ” vom 1. September 2003.

[4] Sowohl die Besuche im Hause in Limone wie vor allem mit Briefen an den Eltern, der Vater einst verschwundene Mutter, Cousins, die Priester und die Bürger von Limone. Die ” Briefe von Comboni mit seinem Vater nimmt uns mit 31 Buchstaben. Die erste ist geschrieben von Kairo 19. Oktober 1857, dem ” letzten 6. September 1881, einen Monat vor seinem Tod.

[5] Positio , Rome 1988, Vol . Ich, p . 14.

[6] Mario Trebeschi und Domenico Fava, San Daniele Comboni und Limone , Limone sul Garda 2011, S. 1 . 39.

[7] Daniel Comboni, The Writings 188.

[8] Daniel Comboni, The Writings 6631.

[9] Brief an Sembianti , The Writings 7246.

[10] In Annalen des Guten Hirten 27 g ANUAR 1882.

[11] Giovanni Dichtl , Brief an Kardinal Simeoni vom 29.9.1889.

[12] Daniel Comboni, Predigt von Khartum, The Writings 3158.

[13] In der ersten Welle der Pandemie starben 13 Comboni Schwestern in Bergamo. In der zweiten, zwischen dem ‘ 8. November 2020 und am 10. Januar 2021, starb 20 Comboni – Missionare in Castel D‘Azzano; und dann noch weitere in Mailand, in Ellwangen (Deutschland), Guadalajara (Mexiko) und in Uganda; Alle zusammen 35. Bis Ende Januar 2021 wurden insgesamt 48 Comboni-Missionare und Schwestern, Opfer von covid-19.

[14] Die Mitglieder des Ausschusses der familia comboniana, haben bei der Vorbereitung des Forums Ministerialità Sociale gemeinsam über diese Zeit nachgedacht als eine große Gelegenheit für neue Art und Weisen des Zusammenkommens, in Erwartung besserer Zeiten, zu der man sich wieder persönlich treffen wird. Um den Prozess am Leben zu erhalten, wurden zwei Webinare geplant. Beim ersten, im Dezember, haben sich aus den Vertretern der gesamten familia comboniana aus der ganzen Welt 279 Personen registriert.

[15] Daniel Comboni, Predigt in Khartum, The Writings 2745.

[16] Daniele Comboni, Regeln von 1871 , Kapitel X.

[17] Daniele Comboni, Regeln von 1871 , Kapitel X.

[18] Daniel Comboni, Plan für die Regeneration von ‚ Afrika , vierter Auflage, Verona 1871. Scritti 2742.“ … getrieben von der Leidenschaft jener Liebe, die vom göttlichen Funken auf dem Hügel von Golgatha entzündet, und ausgestrahlt von der Seite des Gekreuzigten, um die ganze menschliche Familie zu umarmen… “

[19] Kardinal José Tolentino de Mendonça , Omelia, zum Gedenken an St. Daniel Comboni, Rom, 10. Oktober 2020.

CLM-Fest im Missionsförderhaus Nürnberg

CLM Germany
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To t Ein Jahr nach dem General Assembly der Comboni-Laien-Missionare im Rom und dem Gruß des Papstes an die CLM auf dem Petersplatz feiern international am dritten Adventswochenende Laien und Comboni-Familie die Bewegung, in der sich Freiwillige aus dem globalen Süden und Norden zusammenschließen, um sich gemeinsam, lebenslang, missionaisch inspirieren zu lassen und den Geist Daniel Combonis in die Welt zu tragen.

Am Samstag des dritten Advent lud die Gruppe alle Mitglieder der Comboni-Familie und Freunde der MaZ/CLM ins Missionshaus Nürnberg ein. Auf dem Programm standen ein World-Cafe zu Aussagen des Papst Franziskus zu Mission heute, in schrumpfenden Gemeinden, in einem postkolonialen Europa und in Zeiten des Klimawandels. Die Ankommenden hatten Gelegenheit zu ausgewählten Statements an mehreren Tischen schriftlich Stellung zu nehmen. Im Vordergrund stand das Ankommen und der Austausch.

Danach wurde als Einstimmung ein kurzes Video vom Papst-Gruß in Rom im Dezember 2018 gezeigt (zusammengestellt von Christina aus Brasilien) sowie der Gruß des Generalkomitees der Comboni-Laien-Missionare verlesen. Darin ging es um die Lesung des dritten Advent und die Freude mit der das Evangelium verkündet werden soll sowie das Zusammenwachsen der CLM national und international. Dazu wurde das neue, internationale Logo der Comboni Laien Missionare vorgestellt. Dieses war im letzten Jahr in einem kooperativen Prozess entstanden und aus mehreren Vorschlägen ausgewählt worden.

Logo LMC

Der gemeinsame Wortgottesdienst wurde eingeleitet von einem “Suchauftrag”. Die Anwesenden wurden eingeladen während eines Spaziergangs verschiedene Gegenstände zu sammeln, aus denen danach gemeinsam eine Krippe gestaltet werden sollte. So wurden Gegenward und Vergangenheit ebenso zusammengebracht wie Aspekte der globaler Verflechtungen und Ungerechtigkeit,

Umweltverschmutzung und Mission heute. Eingeschlossen in den Worgottesdienst wurden die beiden MaZ-im-Einsatz, die zurückgekehren MaZler*innen, die CLM international sowie die zahlreichen Comboni-Freunde, die sich auf die Einladung hin zurückgemeldet hatten aber leider nicht dabei sein konnten.

CLM Germany

CLM Deutschland

Die Gedächtnisfeier der wahren Geburt des Heiligen Daniel Comboni

Comboni

DAS LEBEN HINGEBEN, DAMIT ALLE DAS LEBEN HABEN

Fest des Heiligen Daniel Comboni, 10. Oktober 2018

“Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.“
(Joh 10,14-16)

 

Comboni

Liebe Mitbrüder,
Die Gedächtnisfeier der wahren Geburt des Heiligen Daniel Comboni führt uns zum großen Geheimnis vom Guten Hirten des Durchbohrten Herzens. Er hat sein Leben hingegeben, damit alle das Leben haben, und es in Fülle haben, besonders jene, die noch nicht am Tisch des Herrn teilhaben, die Ärmsten und am meisten Vernachlässigten, damit es nur mehr eine Herde und einen Hirten gibt.

In Treue zu dieser Tradition, zum Charisma und zur missionarischen Praxis unseres Gründers sind wir Comboni Missionare eingeladen, uns in unserem Missionseinsatz jeden Tag zu erneuern, um “an den Peripherien Zeugen und Propheten brüderlichen Zusammenlebens zu sein, das auf Vergebung, Barmherzigkeit und Freude am Evangelium beruht“ (KD ’15 Nr. 1).

Die Mission an der Peripherie erforderte von Comboni die Fähigkeit, in den Schwierigkeiten standhaft zu bleiben und das Leben zu riskieren. Das gelang ihm, weil er auf das Durchbohrte Herz des Gekreuzigten schaute, die Ereignisse im Lichte des Glaubens betrachtete und Nigrizia mit einem von der göttlichen Liebe erfüllten Herzen in seine Arme schloss. Es ist eine im Leben verankerte Heiligkeit, die auf den Straßen der Armut und der menschlichen Ausgrenzung unterwegs ist, und den Anderen, den Fremden, den Armen mit Liebe und Offenheit aufnimmt und in die Arme schließt. Es ist die Heiligkeit der göttlichen Leidenschaft, die in einem menschlichen Herzen lebt.

Im Verlauf des Zwischenkapitels, das gerade erst zu Ende gegangen ist, haben wir versucht, bei unseren Überlegungen und im Gebet diese Gedanken in Worte zu fassen. Wir haben uns bemüht, aufmerksam auf die Schreie der Opfer, der Ausgegrenzten und der großen Menschenmassen hinzuhören, deren Leben von einem herzlosen System bedroht wird, und den frühzeitigen und gewaltsamen Tod der Ärmsten zur Folge hat.

Diese Wirklichkeit hinterfragt weiterhin unsere prophetische Präsenz und die Qualität unseres Missionsdienstes, so wie sie damals unseren Gründer Comboni hinterfragt hatte. Um jedoch auf diese Herausforderungen eine Antwort zu geben, müssen wir uns tagtäglich dem Geheimnis der Liebe Gottes nähern, die uns in Jesus Christus offenbart wurde: mit dem Geist, dem Blick und dem Herzen Combonis, mit einem offenen Herzen, das von der Liebe und Barmherzigkeit des Durchbohrten überströmt, und wir uns, wie Jesus selbst, von den vielen Situationen der Armut und Verlassenheit durchbohren lassen.

Die Betrachtung des Geheimnisses Gottes, der aus Liebe den Kreuzestod auf sich nahm, hatte nach der Überzeugung des heiligen Daniel Comboni das Ziel vor Augen, seinen Missionaren zu helfen, mit ihrem Missionsdienst “in Geist und Wahrheit” Zeugnis abzulegen, als Frucht tiefen und ausdauernden Betens, tätiger Demut und gelebten Gehorsams, Zeichen tiefer combonianischer Spiritualität. Auf diese Weise können wir mit unserem Leben das Geheimnis des gekreuzigten Gottes, der Quelle des Lebens, ausstrahlen, um alle zu Christus zu führen, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit.

Mit diesen Gedanken wollen wir als Comboni-Familie das Fest des heiligen Daniel Comboni begehen. Wir wollen in das Geheimnis vom Guten Hirten des Durchbohrten Herzens eintreten und aus der Lebensquelle trinken, die uns erneuert und uns hilft, die Wirklichkeit mit den Augen des Glaubens, der Hoffnung und der Nächstenliebe zu sehen; die uns heilt und menschlicher werden lässt; uns zu einer Gemeinschaft von Glaubensboten formt und zu einem Geschenk für die Anderen macht. “Ich werde mich eines jeden von euch annehmen; und der glücklichste Tag meines Lebens wird der sein, an dem ich mein Leben für euch hingeben kann (Schriften 3159).

Der heilige Daniel Comboni möge für die ganze Comboni-Familie und die Missionen, die sich augenblicklich in schwierigen Situationen befinden wie Eritrea, der Südsudan, die Demokratische Republik Kongo und die Zentralafrikanische Republik, beim Vater Fürsprache einlegen.

Wir wünschen euch einen frohen und gesegneten Festtag!
P. Tesfaye Tadesse Gebresilasie; P. Jeremias dos Santos Martins; P. Pietro Ciuciulla; P. Alcides Costa; Br. Alberto Lamana.

Mehr als Zusammenarbeit: unter Combonis Blick

Familia Comboniana“Das Ganze ist mehr als der Teil,

und es ist auch mehr als ihre einfache Summe”

 (EG 235).

Liebe Brüder, Schwestern und Comboni-Laienmissionare,

Die frohe und angenehme Begegnung hat uns motiviert, neue Wege der Zusammenarbeit zwischen den von Comboni gegründeten Instituten oder jenen, die sich von ihm inspirieren lassen, zu suchen.

Angesichts der trennenden Mauern, die in der Welt errichtet werden, der Vorurteile gegenüber Rassen, Sprachen und Nationen und der Schwierigkeiten vieler Menschen, dem „Fremden“ die Tür zu öffnen, spüren wir Jesu eindringliche Bitte: “damit sie eins sind und die Welt glaubt” (Joh 17,21). Wir werden eingeladen, nicht nur mit anderen zusammenzuarbeiten, sondern auch unsere Beziehungen zu vertiefen und neue Wege der Begegnung zu suchen, die nicht auf Charakter- oder Interessenähnlichkeit sondern auf dem Evangelium gründen. Jesus erwartet von uns, dass wir uns den anderen mit ihren Grenzen und Schwächen öffnen, aber auch ihren Gaben und ihrer Schönheit, damit unsere Missionsarbeit fruchtbarer und schöpferischer wird.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat es tiefe sozio-politische Umwälzungen gegeben, die uns herausfordern und drängen, neue Strukturen zu suchen, um unseren Missionbeitrag zeitgemäßer und wirkungsvoller zu leisten. Die Menschen wollen heute in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Das trifft nicht nur auf die Zivilgesellschaft zu, die Welle der demokratischen Werte hat auch die Kirche erfasst. Die Laien übernehmen immer mehr Dienstämter, die früher dem Klerus oder den Ordensleuten vorbehalten waren. Sie bringen ihre eigene Sichtweise von Mission ein, die eine tiefere Einsicht in die Wirklichkeit ermöglicht. Gemeinsam mit den Laien können wir in Bereiche vordringen, in denen wir als Comboni-Missionare willkommen sind.

Am 2. Juni 2017 sind die Generalleitungen der Comboni-Familie zu ihrem jährlichen Treffen zusammengekommen, um gemeinsam zu reflektieren, zu beten und sich auszutauschen. Dabei haben wir unseren Wunsch, intensiver zusammenzuarbeiten, bekräftigt und erneuert. Wir haben diesen Weg als Comboni-Familie bereits vor geraumer Zeit eingeschlagen, aber er muss immer wieder erneuert und vertieft werden.

Wir haben den Brief vom 17. März 2002 über die “Zusammenarbeit für die Mission” hervorgeholt, der anlässlich des Jahrtages der Seligsprechung von Comboni geschrieben wurde. Darin werden nicht nur der zurückgelegte Weg und die „konkreten Hinweise“, sondern besonders auch die evangelischen und combonianischen Grundlagen der Zusammenarbeit tiefgründig entwickelt. Jesu Geist ist nämlich der Geist der Einheit, den sich Comboni von allem Anfang an für seine Familie gewünscht hat, für „eine kleine Gemeinschaft von Aposteln…, die gemeinsam leuchten und wärmen” und auf diese Weise die Natur des Zentrums, aus dem sie kommen, offenbaren, nämlich das Herz des Guten Hirten (Schriften 2648).

Familia CombonianaBei unseren Überlegungen ist uns bewusst geworden, dass wir diesbezüglich bereits eine lange Wegstrecke zurückgelegt haben, und wir auch heute auf vielerlei Weise und in verschiedenen Situationen unserer Institute zusammenarbeiten. Wir denken an den Austausch zwischen den Generalsekretariaten und Büros und an die Teilnahme von Mitgliedern mehrerer Provinzen an Versammlungen, Besinnungstagen, Comboni-Feiern und Weiterbildungskursen. Es gibt auch schöne Beispiele von gemeinsamen Reflexionen und Pastoraleinsätzen an Orten, in denen Mitglieder unserer Institute und der Comboni-Laienmissionare wohnen.

Wir spüren zutiefst, dass der Wunsch, unserem Leben und unserer gemeinsamen Missionstätigkeit neuen Schwung zu geben, in der menschlichen Natur, im Wort Gottes und im Erbe, das uns unser Gründer Daniel Comboni hinterlassen hat, grundgelegt ist. Comboni wollte, dass die ganze Kirche sich wie ein einziger Körper der Evangelisierung Afrikas widmet: Außerdem würden die bereits existierenden Werke, die sich zum Ziel gesetzt haben, zu Gunsten der Schwarzen zu arbeiten, – es sind alles Werke Gottes – getrennt von einander nur wenige und unvollständige Erfolge haben. Wenn sie dagegen gemeinsam und alle das gleiche Ziel ins Auge fassen, nämlich den Glauben im inneren Afrikas fest zu verwurzeln, würden sie eine viel größere Wirkung erzielen, sich leichter entfalten und viel wirksamer das ersehnte Ziel erreichen“ (Schriften 1100). Verschiedentlich hat er zur Zusammenarbeit aufgerufen. Wenn wir uns sein Bespiel vergegenwärtigen, dann erstarkt in uns der Wunsch nach diesem Geist der Zusammenarbeit.

Wir sind uns bewusst, dass es auf diesem Weg auch Hindernisse gibt, die uns mutlos machen können: ungenügende menschliche und affektive Reife, Selbstbezogenheit, Protagonismus, Individualismus, mangelnde Identität und Teilung der finanziellen Mittel. Gleichzeitig fordern uns diese Tatsachen heraus, gemeinsam und mit Phantasie neue Formen der Zusammenarbeit zu suchen. Wir führen einige Vorteile an, die sich aus der Zusammenarbeit der Comboni-Institute ergeben: die der Zusammenarbeit eigene Ausstrahlung, die gegenseitige Ergänzung und Bereicherung, der Dienstcharakter, das Zeugnis, in Gemeinschaft mit Personen beiderlei Geschlechtes und verschiedener Nationalität und Kultur zu leben und zu arbeiten…  Auf diese Weise werden wir nicht nur Zeugen der Einheit in der Vielfalt, sondern werden Samen von neuen christlichen Gemeinden von Büdern und Schwestern und Zeugen des Wortes, das wir verkünden.

Wir haben ein großartiges, gemeinsames Charisma, das gewachsen ist und sich zur einer großen Vielfalt entwickelt hat. So schreitet Combonis Inspiration in der Geschichte voran, um für jede Generation Verkündigung des Evangeliums zu werden, wo Völker in Randgebieten leben. Das Charisma wächst und erneuet sich, sobald es mit anderen geteilt wird, die es dann mit der Eigenart ihrer christlichen Lebensweise bereichern. Die Verschiedenheit bedroht in keiner Weise die eigene Form der combonianischen Identität, sie stärkt vielmehr das Zugehörigkeitsgefühl, wenn sie in Einfachheit gelebt wird und dem anderen Spielraum lässt.

Wir erlauben uns, einige Aspekte aufzuzeigen, die nach unserer Einsicht eine schöpferische und mutige Anstrengung nötig haben, um die Zusammenarbeit auf persönlicher und gemeinschaftlicher Ebene sowie auf der Ebene der Provinzen und der Generalleitung zu verbessern: man muss immer den Blick ausweiten, um ein größeres Gut zu erkennen, das uns allen Nutzen bringt” (EG 235).

Wir verpflichten uns:

  • die Geschichte unserer Istitute gründlicher zu studieren und dankbaren Herzens die Wundertaten Gottes in Erinnerung zu rufen;
  • die Personen und das Leben unserer Istitute kennenzulernen, uns über unser Sein und Handeln, über unsere pastoralen und missionarischen Projekte mit Hilfe der uns zur Verfügung stehenden Medien auszutauschen und uns zu freuen über das, was bereits geschieht.
  • gemeinsam uns mit der combonianischen Mission in der Welt von heute zu beschäftigen: neue Leitbilder von Mission, Dienstamt (durch spezifische pastorale Methoden) und kulturelle Vielfalt. Es geht nicht so sehr um Anworten auf die Probleme, als vielmehr innezuhalten und zu überlegen, um unseren Instituten Visionen anbieten zu können;
  • Dienende Gemeinschaften von Mitgliedern verschiedener Kogregationen (oder der Comboni-Familie) zu errichten, in denen gegenseitiges Vertrauen herrscht. Mit Blick auf die Zukunft, sich über die Beschaffenheit der Comboni-Familie Gedanken zu machen, um eine klareres Zeugnis für unsere Zusammenarbeit ablegen zu können.
  • bei der Ausbildung unserer Kandidaten/innen und ihrer Hinführung zum Charisma und zur combonianischen Spiritualität zusammenzuarbeiten und womöglich Kurse und Weiterbildungsinitiativen gemeinsam zu gestalten (das Thema ist bereits allen MCCJ Leitern der Ausbildungshäuser während ihrer Versammlung vom Juli 2017 in Maia, Portugal schriftlich mitgeteilt worden);
  • unsere combonianische Spiritualität zu vertiefen und Momente der Urteilsfindung und des Gebetes in besonderen Lebenssituationen unserer Institute zu fördern, und dabei auf das Wort Gottes zu hören und auf die Zeichen der Zeit zu achten;
  • den Notsituationen, die einen gemeinsamen Einsatz erfordern, zusammen mit anderen zu begegnen,

Im Rahmen des 150. Gründungsjahres unseres Instituts und des 25. Jahrtages der Gründung der Comboni-Laienmissionare fühlen wir uns vom Heiligen Geist angetrieben, uns um die Zusammenarbeit entschiedener zu  bemühen.

In der Hoffnung, dass einige der oben erwähnten Vorschläge mögliche Schritte hin zur Zusammenarbeit sein mögen, laden wir Euch ein, schöpferisch und großherzig zu sein, indem wir uns dem Heiligen Geist öffnen, der alles neu macht und uns ermutigt, mit Vertrauen weiterzumachen:  „Der Geist ist der Wind, der uns vorantreibt, der uns unterwegs sein lässt, uns als Pilger und Fremde fühlen lässt und uns nicht gestattet, es uns bequem zu machen und zu einem »sesshaften« Volk zu werden“ (Papst Franziskus, Generalaudienz, 31. Mai 2017).

Familia CombonianaRom, 10. Oktober 2017

 

Madre Luigia Coccia (Generaloberin)

Sr. Rosa Matilde Tellez Soto

Sr. Kudusan Debesai Tesfamicael

Sr. Eulália Capdevila Enríquez

Sr. Ida Colombo

 

Dalessandro Isabella (Generalverantwortliche)

Dal Zovo Maria Pia

Galli Mariella

Rodrigues Pascoal Adilia Maria

Ziliotto Lucia

 

Herr Alberto de la Portilla (Koordinator CLM Zentralausschuss)

 

Tesfaye Tadesse Gebresilasie (Geneneralobere)

Jeremias dos Santos Martins

Ciuciulla Pietro

Bustos Juárez Rogelio

Fr. Lamana Cónsola Alberto

 

 

 

 

 

 

 

Die deutsche Ausgabe der Schriften (Scritti) Combonis

Escritos Comboni en AlemánEs war eine schwere Geburt, aber es hat sich gelohnt. Manchmal kommt ein Kind als „Nachzügler“ auf die Welt, das dann manchmal sogar zum Lieblingskind aller wird.

Jetzt, pünktlich zum Festtag Combonis, am 10. Oktober 2017, ist auch die Ausgabe der Schriften und Briefe Daniel Combonis auf Deutsch erschienen. Sie wurde beim Missionarischen Symposium am 7. und 8. Oktober in Ellwangen allen Teilnehmern vorgestellt. Die Provinzoberen oder einzelne Mitbrüder, die ein Exemplar erhalten möchten, können sich an den Vize-Provinzial P. Anton Schneider wenden.

Es ist vielen zu danken, die unermüdlich an dieser Übersetzung gearbeitet haben: allen voran P. Georg Klose und P. Alois Eder, die alle Briefe in Deutsche übersetzt haben, und Frau Andrea Fuchs und P. Anton Schneider, die für die Endredaktion verantwortlich waren.

Es bleibt zu wünschen, dass diese Kraftanstrengung der DSP jetzt reiche Früchte trägt: dass uns durch das Lesen und Meditieren der Briefe Combonis, seine Figur wieder näher kommt und dadurch unsere Combonianische Identität gestärkt wird.

Escritos Comboni en Alemán

 

Im Bild, von links: P. Georg Klose, P. Alois Eder, und P. Karl Peinhopf, Provinzobere der Deutschsprachige Provinz (DSP).

comboni.org