Comboni Lainmissionare

Treffen der CLM im Missionshaus in Nürnberg vom 3.-5.8.18

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Es war – wie so oft schon – einfach schön, dass wir uns im Missionshaus in Nürnberg wieder willkommen und quasi „wie zu Hause“ fühlen konnten. Bruder Hans Eigner  gab uns eine Einführung in die politische und soziale Situation im Süd Sudan. Er half uns, besser zu verstehen, wie und wozu das Friedenszentrum in Juba entstanden ist und was dort jetzt geschieht, um Versöhnung und Frieden zu ermöglichen und bei der Überwindung traumatischer Erlebnisse zu helfen. Wir filterten heraus, womit konkret wir als CLM-Gruppe die außerordentlich wichtige Arbeit des Zentrums und der angegliederten Schulen unterstützen können. Das soll künftig ein Schwerpunkt unseres missionarischen Engagements sein.  Daneben konkretisierten wir unsere Überlegungen, hier in Deutschland mit Menschen über den Glauben ins Gespräch zu kommen bzw. sie ins Gespräch darüber zu bringen. Auch das ist uns ein großes Anliegen, denn der Gottesglaube ist in unserer Umgebung weithin kein Gesprächsthema oder gar kein Thema mehr. Neben diesen beiden Schwerpunkten gab es Raum zum Gebet und persönlichen Austausch. Ein kulturelles „Schmankel“ war am Samstagabend die Teilnahme an classic-open-air am Luitpoldhain. Gestärkt und mit einigen „Hausaufgaben“ im Gepäck machten wir uns auf den Rückweg in unsere „Alltagsmissionen“.

Bárbara, CLM Deutschland

Gott will bei DEM zu Gast sein? – Treffen der CLM in Nürnberg

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Beim Treffen der Comboni-Laien–Missionare ging es neben dem persönlichen Austausch vor allem um zwei Dinge: Welche Arbeitsschwerpunkte setzt sich die Gruppe im kommenden Jahr und was kann das Sonntagsevangelium vom Zöllner Zachäus uns heute unter einem missionarischen Blickwinkel sagen? Ausgangspunkt für die Schwerpunktsuche waren die Beschlüsse der Europäischen Versammlung der CLM vom August dieses Jahres in Vizeu, an der 4 CLM sowie Bruder Friedbert teilgenommen hatten. Quintessenz: 2017 will sich die Gruppe am Symposium „Missionsland Europa“ der Comboni-Missionare aktiv beteiligen und die Zusammenarbeit mit den MAZlern verstärken. Auch die Kommunikation untereinander wird intensiviert werden. Die Ergebnisse der Bibelarbeit brachten die CLM in den Sonntagsgottesdienst der Gemeinde St. Kunigund ein. Neben Arbeit, Gebet und Austausch wurde auch viel gelacht und ein peruanisches Getränk probiert.

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Seht, da sind die Comboni-Laien-Missionare!

LMC AlemaniaTreffen der Comboni-Laien-Missionare (CLM) im Missionshaus in Nürnberg vom 18. – 21. März 2016

Am Freitag, dem 18. März, war es wieder so weit: die CLM kamen aus allen Landesteilen Deutschlands zusammen. Vier Tage lang bereitete die Comboni-Gruppe den Stand für den Katholikentag-Auftritt in Leipzig vor und setzte sich mit dem kontinentalen CLM-Treffen in Portugal im Sommer 2016 auseinander.

Die ersten trafen hoch motiviert schon Donnerstagnacht ein, die letzten kamen mit Reise-Truhe im Gepäck Freitag spätabends an. Die Stimmung war geprägt von Vorfreude auf das gemeinsame Wochenende und die anstehenden, gemeinsamen Aktionen. Nach den vielen „kopflastigen Treffen“ stand eine praktische, konkrete, handfeste Aufgabe an – kreatives Handeln war gefragt.

Der Samstag startete frühmorgens mit einem gemeinsamen Gottesdienst mit den Comboni-Brüdern und Paulusschwestern. Gestärkt durch das Frühstück ging es an die zwei Themen des Wochenendes: Katholikentag und CLM-International. Mit großer Freude begrüßten wir das neue CLM-Ehrenmitglied Stella mit ihren Eltern Irene und Ulrich, die uns ab Mittag tatkräftig unterstützten.

Musikalisch unterlegt ging es in einer Gedankensammlung um das Motto des Katholikentags „Seht, da ist der Mensch“. Die Ideen für den Stand wurden konkretisiert, ein Globalisierungsspiel getestet, gemeinsam Lieder einstudiert und Materialien vorbereitet. Viel Spaß hatten wir alle beim Bekleiden afrikanischer und südamerikanischer Figuren sowie beim Gestalten der Spruch-Schilder und „Gedanken-Fetzen“ (siehe Foto).

LMC AlemaniaDer Palmsonntag-Gemeindegottesdienst gab uns Impulse durch die aktuellen Bezüge Sklaverei, Flüchtlingsthematik und Weltkirche mit. Kinder legten dazu Symbole vor den Altar. Dabei sahen wir viele Parallelen zu den Anliegen der CLM-Bewegung.

Ausgehend von der internationalen CLM-Vorgeschichte und einem Konzeptpapier der kontinentalen CLM, wurden aktuelle Herausforderungen, Fragen und Antworten der CLM in der deutschsprachigen Comboni-Provinz diskutiert und formuliert. Diese sollen beim internationalen Treffen in Portugal eingebracht werden. Dieser Tag mit intensiver Textarbeit wurde abgerundet durch eine Meditation zusammem mit Gemeindemitgliedern im Comboni-Haus. Energetisch geladen machten wir uns voller Enthusiasmus an eine Gruppendiskussion und digitale Gestaltung verschiedener Info-Materialien für den Kirchentag.

Am Montag wurde Ausstehendes abgeschlossen und das Wochenende mit einem „Going-Out“ abgerundet: ein ehemaliger Obdachloser brachte uns auf einer alternativen Stadtführung durch Nürnberg soziale Orte nahe. Dabei kamen wir ins Gespräch mit Mitarbeitern der Drogenberatungsstelle „Lilith“, des offenen Treffs „Kassandra“ sowie der Bahnhofsmission.

Die Talente der Einzelnen und die Ermutigung in der CLM-Weggemeinschaft waren für uns sehr bereichernd: Seht, da ist der Mensch … gemeinsam-kreativ, individuell-ideenreich, solidarisch und missionarisch-lebend.

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Barbara Ludewig

Treffen der CLM-Gruppe in Nürnberg vom 9.-11. Oktober 2015

LMC Alemania Es war schön, den Gedenktag Daniel Combonis am 10. Oktober zusammen mit der Nürnberger Hausgemeinschaft der Comboni-Missionare mit dem Gottesdienst zu beginnen. Anschließend setzten wir uns mit der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus auseinander. Pia Schildmaier brachte uns vor allem die theologischen Grundlagen nahe. Steffen Riedel ermutigte aus Sicht eines Energieberaters durch Information über reale Möglichkeiten aus Technik und Wirtschaft: Es gibt eine Chance, mit der Schöpfung im umfassenden Sinn verantwortungsvoll und nachhaltig umzugehen! Natürlich gab es dazu auch spannende, teils kontroverse Diskussionen. Weiterhin befassten wir uns mit der Planung für 2016 und der Vorbereitung des 100. Katholikentages in Leipzig, wo die Comboni-Familie präsent sein wird. Beim Gemeindegottesdienst am Sonntag in Sankt Kunigund stand das Charisma Combonis heute im Fokus der Predigt. Provinzial Karl Peinhopf brachte dabei Impulse vom Generalkapitel in Rom ein. Die CLM bereicherten den Gottesdienst mit Texten und Liedern aus der Enzyklika „Laudato si“.LMC Alemania CLM Deutschland

Auf den Spuren Jesu – Straßenexerzitien in Berlin

Berlin

Vom 13. Mai machten sich drei Frauen unserer kleinen CLM-Gruppe auf den Weg nach Berlin, um sich auf Straßenexerzitien einzulassen. Wir waren sehr gespannt, wie das gehen wird. Rückblickend können wir voller Dankbarkeit sagen: Es hat sich gelohnt! Der Jesuit Christian Herwartz und die Comboni-Schwester Margit Forster haben uns in geschwisterlicher Weise begleitet. Jede von uns hat tiefe persönliche Erfahrungen machen dürfen, indem sie sich an Orte begeben hat, die Gottesbegegnungen in ungewohnter Art ermöglichten: den Treffpunkt Obdachloser, Straßenstrich, Gefängnis, Suppenküche, Drogenumschlagplatz, Alexanderplatz,…Wir konnten wie Mose verschiedene Schuhe ablegen (Angst, Vorurteile, Verurteilungen) und auf Heiligem Boden Gott neu in Menschen entdecken. Leider mussten wir uns am 17. Mai schon wieder auf den Heimweg machen. Trotz der Kürze war es eine sehr reiche Erfahrung, auch miteinander. DANKE!

Barbara Ludewig CLM Deutschland