Comboni Lainmissionare

Herzlich Willkommen zum Blog der Comboni Laien Missionare!

Mit großer Freude haben wir diesen Raum geschaffen, wo wir mit euch unsere missionarischen Erfahrungen in Afrika, Amerika und Europa teilen können.

In diesem Blog werdet ihr einen Platz finden, wo wir unseren Alltag mit den Völkern dieser Welt mitteilen. Die Freuden, Schwierigkeiten und Herausforderungen, die das Leben der einfachen Leute mit sich bringt. Wir werden einen Raum gestalten, wo wir gemeinsam nachdenken, lachen, beten, träumen und eine andere Welt schaffen können.

Seid euch bewusst, dass ihr auch unsere Homepage besuchen könnt, wo ihr weitere Infos über uns und unsere digitale Bildungsstätte findet. Alle sind dazu eingeladen.

Weltsozialforum und Comboni-Forum

Schlussbotschaft der Teilnehmer der Comboni-Familie am Weltsozialforum und am Comboni-Forum „Widerstand leisten heißt Aufbauen, Widerstand leisten heißt Transformieren“ „Dienst und Vernetzung, Zusammenarbeit innerhalb der Comboni-Familie und mit anderen Organisationen“ in…

Hast du eine Berufung zum Missionar/zur Missonarin?

Wenn dich die Ungerechtigkeiten ringsum beunruhigen…

Wenn du gegenüber den Ungleichheiten nicht gleichgültig sein kannst…

Wenn du dich als Christ gerufen fühlst, aufzubrechen und dein kleines Sandkorn auszustreuen…

Wenn du einen Schritt weitergehen willst…

 

Wo sind wir?

Als CLM sind wir in Afrika, Amerika und Europa. Im ganzen in 20 Ländern. Wenn du uns besser kennelernen willst, sieh auf der website nach, wo wir sind und was wir in jedem Land tun.

LMC en el Mundo
Comboni

Heiliger Daniel Comboni, Missionar Afrikas

Comboni war ein Missionar, mit großer Leidenschaft für Afrika und seine Menschen. Als alle auf ihren Vorteil bedacht waren und versuchten, den Kontinent auszubeuten, kämpfte er gegen die Sklaverei und für die afrikanische Bevölkerung. Afrika durch Afrika retten war sein Motto und dass alle Kräfte sich für dieses Ziel vereinen, die Leidenschaft seines Lebens.

 

Wenn du erwägst, Missionar oder Missionarin zu sein, dann pack es jetzt an und beginne den Weg zur Entscheidungsfindung.

Am besten ist es, Unterstützung bei einen Priester, Ordensmann, einer Ordensfrau, Laienmissionarin oder einem Laienmissionar zu suchen. Suche dir die Hilfe einer Gruppe von Missionaren und beginne, die Berufung zu prüfen und zu vertiefen. Wir sind in 20 verschiedenen Ländern präsent. Bist du in einem dieser Länder, tritt in Kontakt mit uns, um deinen Weg zu beginnen. Falls nicht, suche eine andere missionarische Gruppe, die dir helfen kann. Es gibt viel zu tun in der Mission und deine Hilfe ist notwendig.

Als Laien-Missionar realisieren wir viele Aktivitäten. Ausgehend von den Bedürfnissen der Bevölkerung, wo wir sind und den beruflichen Fähigkieten, die wir haben, stellen wir uns in den Dienst der anderen.

Wir bringen uns in der Bildung ein, begleiten Netzwerke selbstorganisierter Schulen im Urwald, von Grund- und Sekundar- oder Berufsschulen und  sogar Universitäten.

Auf dem Gebiet der Gesundheit engagieren wir uns  von der Prävention in den Dörfern mit Ärzten und Krankenschwestern verschiedener Fachgebiete, in Gesundheitszentren  bis hin zu Alternativmedizin, welche die lokalen Traditionen achtet.

Wir bringen uns in soziale sowie Aktionen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ein. Wir begleiten Gemeinden, welche durch Bergbaukonzerne bedroht sind inform von Menschenrechtszentren, welche sie darauf vorbereiten, ihre Rechte zu verteidigen. Ebenso in Landwirtschaftsschulen und anderen Projekten…

Als Missionare begleiten wir auch christliche Gemeinden in den Periferien großer Städte, im ländlichen Bereich, in den Ansiedlungen am Rande der Flüsse oder im Urwald. Wir arbeiten zum Beispiel in Katechese, Jungend-, Kinder- und Krankenpastoral mit, und helfen letztendlich den Gemeinden dabei, sich die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen bzw. zu stärken, um mit eigenen Mitteln weitergehen zu können.

Wie Comboni gesagt hat “Afrika durch Afrika retten”.

Missionar sein ist eine Berufung. Zu verstehen, dass der Herr in diesen Dienst ruft, ist der erste Schritt.

Aber, wie Comboni sagte, sollen wir “heilig und fähig” sein. Die Bedürfnisse in der Mission sind vielfältig, deshalb sollten wir uns entsprechend vorbereiten, um das Beste von uns geben zu können, die Kulturen der Vöker, zu denen wir gesandt sind, zu respektieren und unser Leben mit ihnen zu teilen.

Wir bieten einen Weg zur Entscheidungsfindung an (um herauszufinden, ob das wirklich deine Berufung ist.) Danach haben wir verschiedene Etappen der Ausbildung, um unterschiedliche Schlüsselaspekte missionarischen Lebens, Grundlagen der Theologie, Missiontheologie, praktische Dinge usw. Kennen zu lernen. Diese Bildung soll unsere Reife als Mensch und Christ voranbringen und uns helfen, das combonianische Charisma besser kennen zu lernen.

Als letzten Schritt der Vorbereitung erhält man die Möglichkeit, Leben in Gemeinschaft “auszuprobieren”. Das ist eine ganz wesentliche Etappe vor der Ausreise in das jeweilige Land.

Die (Aus)bildung endet damit nicht. Essentiell  im missionarischem Leben ist die ständige Weiterbildung; bei der Ankunft im Gastland, bei der Rückkehr, usw.

Wenn du genauere Informationen möchtest, nimm Kontakt mit unserer Gruppe auf.

Missionarische Gruppen gibt es in 20 Ländern. Wir wollen in jedem Augenblick und an allen Orten Missionare sein.  

Wenn wir aus unserem Herkunftsland ausreisen gliedern wir uns in internationale Gemeinschaften mit anderen Männern und Frauen ein, ledigen und verheirateten (einige mit Kindern), mit denen wir unseren missionarischen Dienst teilen. Wir sind präsent in Afrika (Äthiopien, Uganda, Zentralafrikanische Republik, Mocambique, Malawi) und in Amerika (Peru, Brasilien,…) Bezüglich der Kompetenzen der ausreisebereiten Personen und der konkreten Bedürfnisse der Missionen findet der Dialog mit den Ländern statt, in welche wir unsere Missionare und Missionarinnen  senden.

Es gibt viel zu tun und alle Menschen guten Willens sollten sich zusammenschließen, um eine bessere Welt zu gestalten.

Es gibt viele Möglichkeiten. Für unsere Missionare und die Völker, welche uns empfangen, beten; missionarische Berufungen unter Freunden und in der Familie fördern; unsere Gemeinschaften und die realisierten Projekte finanziell unterstützen,… und durch einen einfachen Lebensstil, der sich um andere sorgt, den zerstörerischen Konsum begrenzt …  Ausgehend von unserem Platz wollen wir versuchen, eine bessere Welt zu bauen und im Rahmen unserer Möglichkeiten das Leben der Bedürftigsten und Ausgeschlossensten zu erleichtern.